Die Angestellten der Shopping Arena fordern eine Verkürzung des Night Shoppings

Verkäufer*innen gegen Night Shopping

Die VerkäuferInnen sollen am 23. Dezember, einen Tag vor Heiligabend, bis 22:00 Uhr arbeiten. Dies stösst den Angestellten zurecht sauer auf. Mit einer Petition fordern sie nun zu einer Kompromisslösung auf. Das Night Shopping soll bis 19:00 Uhr verkürzt werden.

Die Angestellten im Verkauf werden über die Weihnachtszeit gleich mehrfach gefordert. Auf der einen Seite ist die hohe Kundenfrequenz, welche zu einer grossen Stressbelastung am Arbeitsplatz führt, auf der anderen Seite sind die VerkäuferInnen mit diversen Sonntagsverkäufen im November und Dezember konfrontiert. Dieses Jahr wurde in St.Gallen wenigsten der Sonntagsverkauf am 24. Dezember nicht bewilligt, im Gegenzug sollen die VerkäuferInnen nun aber am 23. Dezember bis um 22:00 Uhr die Läden bewirtschaften. Berücksichtigt man noch die Aufräumarbeiten nach Ladenschluss, müssen sich die Angestellten beeilen, damit Sie nicht doch noch bis nach Mitternacht und somit in die Sonntagsarbeiten fallen würden.

Über einhundert VerkäuferInnen der Shopping Arena sind für eine Verkürzung

Die VerkäuferInnen der Shopping Arena haben gemeinsam mit der Gewerkschaft Unia eine Petition lanciert, welche von der Zentrumsleitung eine Verkürzung des Night Shoppings bis 19:00 Uhr fordert. Dies ist ein Kompromissvorschlag, der beide Parteien zufrieden stellen könnte. Über einhundert VerkäuferInnen haben die Petition unterschrieben, welche heute an die Zentrumsleitung übergeben wurde. Die Angestellten erwarten nun eine Stellungsnahme der Leitung und hoffen, dass sie das Wohl der Angestellten gerade in der Weihnachtszeit höher gewichten als das Profitinteresse.

Eine Verkürzung des Night Shoppings wäre eine verdiente Entlastung für die VerkäuferInnen, welche seit Wochen stark gefordert sind und sich nun mit Familie und Freunde am 23. Dezember auf den Heiligabend vorbereiten könnten.  Gerade in dieser besinnlichen Zeit, müssen sich auch die Arbeitgebenden ihren sozialen Pflichten bewusst werden und gemeinsam mit den Angestellten nach sozialverträglichen Lösungen suchen. Ein Kompromissvorschlag liegt nun auf dem Tisch.